4 Handarbeiten für einen freien Kopf

Fällt es euch manchmal auch schwer zu entspannen? Um den Kopf frei zu bekommen und vollkommen abzuschalten hilft es mir, etwas mit den Händen zu erschaffen. Warum uns das so gut tut und welche handwerklichen Tätigkeiten ich für mich endteckt habe und empfehlen kann, erzähle ich euch hier.

Ein freier Kopf

Etwas mit den eigenen Händen erschaffen ist für viele von uns eine gute Möglichkeit, sich zu entspannen und abzuschalten. Forschungsstudien zeigen, dass das Arbeiten mit den Händen die mentale Verfassung verbessert, die Stimmung steigert, sowie Stress und Anspannung abbauen kann. Ich kann dem nur zustimmen. Wie oft arbeiten wir viele Stunden am Computer, ohne dass wir wirkliche Resultate unserer Arbeit zu Gesicht bekommen. Wenn wir jedoch mit den Händen an einem Projekt arbeiten, resultiert das in einem Ergebnis – und am Ende setzt das befriedigende Gefühl ein, etwas erschaffen zu haben.

Und während dem Erarbeiten können wir uns ganz in diesem Schaffensprozess verlieren und uns in einen Zen-artigen Zustand der Meditation versetzen. Das komplette vertiefen in eine Aufgabe führt dazu, dass unser Ich-Bewusstsein schwindet. Wir spüren, wie wir den Kopf frei bekommen und die Zeit vergeht für uns in einem Zustand der vollkommenen Zufriedenheit (darum kann ich problemlos drei Stunden lang Stricken…). Die einfache Freude, etwas aus dem Nichts zu erschaffen, macht aus jeder Art des Handwerkens etwas ganz Besonderes.

Handwerkliche Tätigkeiten haben etwas Entspannendes, obwohl man etwas dabei tut und sie sogar manchmal ein ziemlich hohes Mass an Geschick, Konzentration und Kreativität fordern!

Beschäftigte Hände

Ich habe für mich vier Handarbeiten gefunden, die mir helfen, den Kopf zu lüften und neue Kraft zu tanken.

 
Blumen

Gärtnern

Grüner Daumen: Ich habe keinen Garten, ich bin der absolute Stadtmensch, aber mein Balkon ist meine Oase. Und die muss grün sein…! jedes Jahr bepflanze ich ihn, immer nach einem gut durchdachten Blumenfarbkonzept — versteht sich…! Haha!

 
Stricken

Stricken

Stricken im Winter: Es gibt nichts, was mich mehr entspannt, als auf dem Sofa sitzend, mit einer Decke zugedeckt und einem heissen Tee zur Hand, Wollmützen und Stirnbänder zu stricken…

Töpfern

Töpfern

Töpfern: Zugegeben, ich fange damit erst so richtig an…! Aber die paar Mal, die ich schon im Töpferkurs war, haben mir unglaublich Spass gemacht!

skizze

Malen

Malen: Ich male schon, seit ich einen Stift halten kann. Meine Eltern dachten immer, ich werde einmal Künstlerin… Als solche sehe ich mich definitiv nicht, aber das Malen macht mir sehr Spass und hilft mir, mich zu entspannen. Egal ob Bleistiftskizzen oder Acryl auf Leinwand… Wozu ich gerade Zeit und Lust habe.

Das Resultat — oder doch der Weg?

Und dann noch ein kleiner Tipp aus meiner Erfahrung: Denkt an das letzte Mal zurück, als ihr etwas mit euren Händen geschaffen habt und erinnert euch daran, wie es sich angefühlt hat. Der Moment, den Schal, die Vase oder Was-auch-immer in den Händen zu halten und anzuschauen vermittelt ein gutes Gefühl. Doch oftmals wird der Weg, der dahin führt, die Zeit des Erschaffens, nicht wirklich wahrgenommen und wertgeschätzt. Dabei ist es gerade das, was die wahre Freude ausmacht, wenn ihr mit den Händen arbeitet… Oder nicht?

 
 

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