Einmal weg und zurück: Wie es weiter geht...

Nach dem Gespräch mit Gangoluege kam ich lustigerweise ziemlich ins Grübeln über mich selbst. Das Erzählen über meinen Werdegang, was ich gemacht habe und wie ich jeweils weiter kam, liessen mich darüber nachdenken, was denn jetzt als Nächstes ansteht…? Und so öffnete ich seit langem mal wieder meine Webseite www.whatiscopper.com…

 
copper
 

Whatiscopper entstand Ende 2016. Ich hatte meinen Master in Medien- und Kommunikationswissenschaften abgeschlossen und wollte dieses Wissen irgendwie mit meinem damaligen Beruf als Hair&Makeup Artist kombinieren. Meine Vision war und ist es, die Augen für das Schöne um uns herum zu öffnen und die Sinne dafür zu erweitern. Denn das Schöne, oder eben auf Englisch “Beauty”, ist nicht einfach nur Hair&Makeup und Nails: Der Sonnenuntergang über dem Meereshorizont, der Schwumm im kristallklaren Fluss, die Aussicht von einem Berg, der Duft von frisch gebackenem Kuchen und eine lachende, glückliche Frau mit rot geschminkten Lippen — das alles ist Schönheit, die Schönheit des Lebens. Und das alles befindet sich um uns herum und auch in uns drin. Und genau damit beschäftigt sich Copper.

Nach meinem Jobwechsel Anfang 2018 in die Unternehmenskommunikation von ipt brauchte ich irgendwie eine Pause von Hair&Makeup, Vlogging und der Modebranche. Inklusive Copper. Alles war so neu. Ich musste sehr viel lernen (tue das heute noch) und mich komplett auf diese Herausforderungen einlassen. Nach gut einem Jahr nun, habe ich gemerkt, dass ich wieder Kapazität, Motivation und Lust für mehr habe. Und darum habe ich mich, ohne gross einen super-Plan oder das mega-Konzept zu erstellen, einfach hingesetzt und mir überlegt, was mich interessiert und was daran andere spannend und inspirierend finden könnten.

 
 
 
Die Erkenntnis war, dass ich mich eigentlich mit nichts anderem beschäftigen möchte, wie schon immer: Das Schöne entdecken, sehen und für andere im Sinne von Inspiration sicht- und erlebbar machen.
 

Das Schöne muss jeder für sich finden, das kann einem niemand vorgeben, sonst ist es einfach ein Mitlaufen oder Nachahmen von etwas, was gerade als schön oder “in” gilt. Sobald dich etwas berührt, etwas in dir auslöst, dann ist es die Art von Schönheit, die ich meine. Die Kunst bspw. löst das bei vielen Menschen aus. Aber damit man überhaupt anfängt, die Augen und die Seele für das Schöne zu öffnen, braucht es Platz, Zeit und Kreativität. Damit meine ich zuerst den Zustand und die Möglichkeit und Fähigkeit, etwas zu erschaffen, sich auf etwas einzulassen, was für einen selber neu oder originell und dabei nützlich oder brauchbar ist. Das muss nicht immer einen funktionalen Nutzen haben: Genuss ist für mich z.B. ein sehr grosser Nutzen. Und Kreativität entsteht niemals im stillen, einsamen Kämmerchen, sie braucht Inspiration und Austausch mit Menschen und eine Auseinandersetzung mit allem, was um einen herum passiert.

Und so habe ich mir überlegt, auf meinem CopperZine mit euch zu teilen, was mir persönlich dabei hilft, das Schöne zu sehen, spüren und zu leben. Es soll einen symbolischen Ort darstellen, an dem ich meine Quellen der Inspiration, meine Erlebnisse und mein Wissen zu bestimmten Themen mit euch teilen möchte.

Bei Fragen oder Anregungen freue ich mich sehr über Feedback!

Und in diesem Sinne:

beauty

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